
Simon Skibitzki. Dein Kandidat für Rhein-Sieg.
Ich bin Lehrer im Rhein-Sieg-Kreis und kandidiere für den Landtag. Ich kenne die Schulen hier, die Betriebe, die Menschen. Mit dieser Perspektive aus der Praxis will ich etwas ändern.

Über mich:
Nach meinem Abitur habe ich Musik und Politikwissenschaften studiert – zwei Fächer, die mir gezeigt haben, wie wichtig es ist, zuzuhören und Zusammenhänge zu verstehen. Heute arbeite ich als angestellter Lehrer und bin täglich im Klassenzimmer. Ich bin verheiratet, meine Frau und ich reisen gerne durch Europa, und wenn ich nicht gerade unterrichte oder mit meinem Hund spazieren gehe, bin ich leidenschaftlicher Hobby-Koch. Aber das Wichtigste ist: Ich lebe hier. Ich kenne diesen Wahlkreis, weil ich morgens die gleichen Straßen fahre wie tausende Pendler, weil ich in den Schulen arbeite, die modernisiert werden müssen, und weil ich die Menschen kenne, die sich für ihre Stadtteile einsetzen.
Warum ich kandidiere:
Ich kandidiere, weil ich etwas ändern will – nicht aus Ehrgeiz, sondern aus Überzeugung. Als Lehrer sehe ich jeden Tag, wo es happert: Schulgebäude, die saniert werden müssen, Klassen, die zu groß sind, Lehrkräfte, die an ihre Grenzen kommen. Aber ich sehe auch die Chancen. Wenn wir Bildung ernst nehmen – wirklich ernst, nicht nur in Reden – dann lösen wir nicht nur ein Schulproblem. Dann schaffen wir die Fachkräfte, die unsere Wirtschaft braucht. Dann geben wir unseren Kindern in Siegburg, Lohmar und Sankt Augustin die Chancen, die sie verdient haben. Das ist kein idealistisches Versprechen – das ist durchdachte Bildungs- und Wirtschaftspolitik.


Q&A
Warum bist du in die SPD eingetreten?
Bei mir war das keine große Erweckung. Die SPD stellt sich seit über 160 Jahren die Frage, warum Herkunft über Lebenswege entscheidet. In Siegburg habe ich Leute getroffen, die nicht über Politik reden, sondern Schulhöfe, Kitaplätze und Vereinsheime organisieren. Da wollte ich dazugehören.
Was hat dich als Lehrer am meisten überrascht?
Wie schnell Jugendliche merken, ob man sie ernst nimmt. Am meisten überrascht hat mich aber, an wie kleinen Dingen Talent hängen bleibt – ein ruhiger Lernplatz, bezahlbare Nachhilfe, überschaubare Klassengrößen. Das sind Folgen von Entscheidungen, die woanders getroffen werden. Deshalb wurde ich in den Stadtrat gewählt und kandidiere jetzt für den Landtag.
Was nervt dich an der Politik?
Reden, aus denen hinterher niemand schlau wird. Und Zuständigkeit als Ausrede. Am meisten nervt mich aber, dass über Menschen entschieden wird statt mit ihnen. Politik muss mit den Leuten gemacht werden, nicht über ihre Köpfe hinweg.
Wo siehst du deinen Wahlkreis in zehn Jahren?
Ehrlich gesagt wünsche ich mir keinen völlig anderen Wahlkreis. Was sich ändern muss, ist der Alltag darin: niemand nimmt mehr das Auto, weil der Bus zu selten fährt; Eltern finden Kitaplätze; Schulen sind saniert, bevor der Putz fällt. Genau daran merken Menschen, ob Politik funktioniert.
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